Was sollen wir sagen, ja es wurde zu einem wahren 4WD Abenteuer. Beim Eingang zum Nationalpark bekam man gleich eine „Einschulung“ auf einer Tafel für das, was einen erwartet. Also hieß es erstmals richtig Luft aus den Reifen zu lassen und zwar fast mehr als die Hälfte um im Sand einen bessere Traktion zu haben. Wir erkundigten uns noch bei entgegenkommenden Fahrern über den Zustand der Straßen und dann ging es samt Anhänger los, hinein in den Francois Peron NP, genauer gesagt zu Big Lagoon, wo wir hofften einen Platz für die nächsten Nächte zu bekommen.
Wiedermal hatten wir Glück und und bekamen noch einen Platz. Auf den Plätzen im NP gilt first come first serve und Reservierungen sind nicht möglich. Es sind sehr einfache Plätze, ohne Duschen und meist auch ohne Klos, dafür an den besten Spots gelegen. Nachdem wir den Anhänger „geparkt“ hatten, fuhren wir bis an das nördlichste Ende des Parks zum Cape Peron. Dort sind wir etwas die Klippen entlangspaziert und haben „Bob“, den Blauzungenskink, den wir auf der Farm vor ein paar Tagen gesehen haben, in freier Wildbahn getroffen.
Auf dem Weg bekamen wir nun einen Vorgeschmack auf das, was uns die nächsten Wochen erwarten wird. Sandige Straßen, bucklige Passagen, und Streckenabschnitte bei denen man Angst hatte stecken zu bleiben. Aber wir kamen überall gut durch und hatten definitiv das richtige Auto gekauft. Und ehrlich gesagt, macht es schon auch richtig Spaß diese Strecken zu fahren und man wird am Ende mit unglaublichen Ausblicken und traumhaften menschenleeren Stränden belohnt. Die Stände sind wirklich unglaublich schön und wir haben massenhaft unterschiedlichste Muscheln und Meeresgetier gefunden und sind einfach nur gemütlich entlang spaziert. Das Schwimmen ist noch etwas frisch.
So hatten wir 3 wundervolle Tage im Francois Peron NP verbracht und starteten heute morgen hinaus nach Carnarvon, unserem nächsten Zwischenstopp.
Auf dem Weg machten wir noch Halt bei dem berühmten Shellbeach, einem riesengroßen Muschelhaufen. Wirklich beeindruckend – ein wahnsinnig weiter und breiter Strand, der komplett aus einer meterdicken Schicht winziger Muscheln besteht. Da sind alle beschäftigt 😀 Liams Lieblingsbeschäftigung ist es inzwischen ohnehin, Steine, Muscheln, Sand und Wasser in seinem Küberl zu sammeln und herumzutragen.
Music by Yevgeniy Sorokin from Pixabay













































































Vielen Dank für die tollen Fotos und die Reiseberichte – so bin ich Euer „blinder Passagier“ – gute Reise, liebe Grüße Elisabeth
Hallo ihr Lieben, danke, dass ich „dabeisein“ darf.
Mir fehlen die Worte, so toll sind die Bilder. Ach ja, drei fallen mir schon noch ein: „Einfach nur TRAUMHAFT“.