Natures WIndow, THorny Devil und Glück im unglück – Kalbarri NP

Auf dem Weg zu unserem nächsten Ziel, dem Kalbarri NP haben wir noch einen kurzen Stopp beim Pink Lake gemacht. Hier erzeugen die Algen die rosa Farbe. In Kalbarri angekommen, haben wir uns erstmal einen Platz für die nächsten beiden Nächte gesucht. Das ging an sich recht schnell, nur hatten wir dann beim Aufbau des Zeltes richtig Glück. Das Stützrad des Anhängers war nicht ganz eingerastet und klappte beim Abhängen plötzlich um und der ganze Hänger auf Johannes Unterschenkel. Zum Glück waren es nur blaue Flecken und Abschürfungen, denn die 1800kg hätten da auch mehr anrichten können. Sofort kamen mehrere Aussis um zu helfen und den Anhänger zu heben, aber da half nur schweres Gerät. Und so kam uns der Platzwart mit seinem Bobcat zur Hilfe.
Den ersten Schock verdaut ging es für uns die Küste entlang die ersten Aussichtpunkte zu erforschen und einen kleinen Spaziergang entlang der Klippen zu machen. Am Abend gab es frischen Fisch aus dem lokalen Fang.

Am nächsten Morgen haben wir zunächst Wäsche gewaschen und währenddessen im angrenzenden Cafe ein sensationelles Frühstück genossen. Dann sind wir in den Kalbarri NP gefahren und haben mit dem Natures Window gestartet. Ein wirklich toller Anblick und zum Glück mit nur wenigen Menschen. Nach einem kleinen Trail ging es weiter zu 2 Skywalks und am Schluss machten wir noch einen kleinen Trail hinunter zum Fluss. Als wir eine der Straßen entlangfuhren, standen plötzlich zwei Autos am Rand und mehrere Menschen aufgeregt winkend auf der Straße. Wir dachten zunächst an einen Unfall oder eine Panne…aber sie wollten uns auf einen kleinen Thorny Devil aufmerksam machen, der gerade seelenruhig die Straße überquerte. Was für ein Glück, die sieht man nicht sehr häufig in freier Natur! Ein hübsches kleines Kerlchen. Nach ausgiebigem fotografieren halfen wir ihm wieder in den sicheren Busch zurück.

Den Kalbarri NP kann man gut in 2 Tagen machen. Alles ist gut erschlossen und mit dem Auto gut erreichbar. Bevor es für uns weiterging, suchten wir noch nach einem Wagenheber, da der in unserem Auto nicht mehr ganz funktionsfähig war – leider war die Suche vergebens und wir starteten unsere Reise Richtung Shark Bay und Monkey Mia zu den Delfinen. Davor schauten wir noch kurz der allmorgendlichen Pelikanfütterung am Strand zu.

Ein Kommentar

  1. Anonym
    7. Juli 2024
    Antworten

    Hallo ihr 5!
    Danke für die Infos mit allem drum und dran zu eurer Reise.wir lesen gerne die Geschichten dazu und die Bilder sind sowieso eine eigene Sache.geniesst es jedenfalls und habt eine tolle Zeit. Lg pauli

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