Dieses Jahr war die Entscheidung für unser Reiseziel alles andere als einfach. Irland stand ganz oben auf der Liste, dann Portugal, kurz darauf Frankreich – und zwischendurch schien alles möglich. Klar war nur eines: Wir wollten mit dem Auto losziehen, irgendwohin, wo das Abenteuer ruft.
Vor zwei Wochen fiel dann die Entscheidung. Frankreich sollte es werden! Die französische Westküste lockte uns mit ihren langen Stränden, wilden Wellen, interessanten Städten und der Aussicht auf jede Menge Freiheit.
Schnell haben wir unser Auto reisefertig gemacht und noch letzte Updates verpasst. Unsere Markise musste noch auf die neue Dachplattform montiert werden und eine große Platte inklusive Transporttasche für Bodyboards, Flossen und alles, was wir am Meer brauchen könnten.
Voller Vorfreude starteten wir unser Abenteuer. Unser Ziel: Die französische Atlantikküste – fast 2.000 Kilometer westlich von Zuhause. Unser erster Zwischenstopp führte uns nach Landshut, eine der familienfreundlichsten Städte Deutschlands, wie wir feststellten.
Danach ging es weiter, immer Richtung französische Grenze. Einige Stunden und Kilometer später kamen wir nach Schwanau. Wir hatten über „Schau aufs Land“ (eine App für Stellplätze auf Bauernhöfen und kleinen Betrieben -> man kann die Nacht dort kostenlos stehen und im Gegenzug nimmt man was aus dem lokalen Shop mit) unser „Quartier“ für die Nacht gefunden. In diesem Fall durften wir bei Lutz von der Brennerei Südstrasse übernachten – und zwar direkt in/vor seiner Produktionshalle. Er hieß uns herzlich willkommen und erklärte uns, dass wir ruhig jeden Likör und Schnaps heute Nacht kosten dürften 😂. Natürlich haben wir am nächsten Tag 2-3 Flaschen mitgenommen.
In der Früh ging es weiter nach Colmar. Eine wunderschöne Stadt mit einer schönen Altstadt. Elias fand (endlich) das langersehnte neue Schnitzmesser und Liam wollte auch nach der dritten Runde Ringelspiel nicht aufgeben…. wobei das ändert sich scheinbar mit dem Alter nicht, denn gefahren sind alle 3 plus Papa 😏.. In Colmar gab es auch das langersehnte erste „Bumeneis“ von unserem französischen „Lieblingseisgeschäft“ Amorino.
Am späten Nachmittag ging es dann noch weiter bis nach Montrevel-en-Bresse, wo wir jetzt einmal 2 Tage Ruhe, schwimmen und Runterkommen einplanen, bevor es weiter geht.


























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