Uns wurde mehrfach geraten, den Hänger die letzten 100km (2 Stunden) nicht mitzuziehen, sondern das Mitchell Plateau bzw. die Mitchell Falls nur mit dem Auto als Tagesausflug zu machen. Da das alleine 4 Stunden Fahrzeit bedeutet und man doch auch einige Stunden wandert, muss man früh los! Also sind wir im Morgengrauen „alle gut gelaunt“ aufgebrochen. Wir sind durch einen wahnsinnig schönen Palmenwald gefahren! Wir waren wirklich beeindruckt. Diese Palmenart gibt es auch nur hier. Wir waren außerdem sehr überrascht von der Straße – sie war nämlich besser als so einiges, was wir bisher gefahren sind. Manchmal verstehen wir nicht ganz, was für die Australier „very rough“ bedeutet. Nur Liam hatte wohl das Quetschi als Frühstück nicht so gut vertragen und auf der „very rough“ road dieses dann wieder der Natur übergeben – aber immerhin mit einem Lächeln. Es war wohl nicht das beste Frühstück für die Strecke.
Die Wanderung zu den Michell Falls war sehr schön, leider haben die andauernd über uns fliegenden Hubschrauber schon sehr genervt. Viele Australier (und auch andere Touristen) lassen sich hier nämlich einfliegen um sich die weite und schwierige Strecke zu ersparen. Kann man vielleicht noch verstehen, aber warum man sich vom Parkplatz aus zu den Wasserfällen fliegen lässt (Pro Person mehrere Hundert AUD) um sich die zwar etwas längere aber nicht weiter anspruchsvolle Stunden Wanderung zu ersparen, weniger. Bei den Falls angekommen, sind wir erst einmal oberhalb der Fälle schwimmen gegangen. In den unteren Pools ist das Schwimmen verboten, da es heilige Stätten sind.
Rechtzeitig zum Sonnenuntergang sind wir zum CG zurückgekehrt und haben dann zufällig mitbekommen, dass dort traditionelle Gesänge und Tänze der lokalen First Nations aufgeführt wurden. Das war richtig toll anzusehen und am Schluss konnten wir sogar mittanzen!Am nächsten Tag haben wir die zwei Bereiche hier in der Gegend besucht, wo man richtig viele Felsmalereien bewundern kann.
Schlussendlich haben wir uns von der schönen Gegend verabschiedet und sind zurück auf die Gibb gefahren, wo wir beim Roadhouse wieder Wasser und Treibstoff gefüllt haben und leider auch unseren Akku für den Akkuschrauber liegen haben lassen. Dann ging es weiter zur Ellenbrae Station, berühmt und bekannt für ihre Scones (sehr lecker!). Und es gab frischen SALAT! Nach der langen Zeit ohne frische Lebensmittel hat sich die ganze Familie darauf gestürzt.
Und sie sind dort sehr geschäftstüchtig. Denn hier kann man doch tatsächlich ein Outdoorbadezimmer mit Outdoorbadewannen (mit Holz beheizt) mit Blick auf ein Krokodilnest buchen. Haben wir natürlich gemacht – ein wirklich unvergessliches Bad 🛁😎! Abgesehen davon, dass es wirklich schön war, muss man selbst einmal einige Zeit hier auf der Gibb verbracht haben um zu verstehen, was für ein Genuss es ist, (für kurze Zeit) wieder so richtig sauber zu sein und etwas Luxus zu genießen!
Außerdem gab es hier ein kleines Waterhole mit Seilschaukel. Weiter ging es zur berühmtesten Flussdurchquerung der Gibb, dem Pentecost River Crossing. Da wir mitten in der Dryseason sind, ist sie nicht ganz so spektakulär von der Wasserhöhe her, doch von der Szenerie sehr schön. Hier im Fluss gibt es auch einen Haufen Salzwasserkrokodile, also besser nicht aussteigen 🙂 Am Ufer auf der anderen Seite haben wir noch einen wunderschönen Platz für die Nacht ergattert und so wenige Meter neben den erwähnten Salties geschlafen.










































































































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